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9 Toxische Verhaltensweisen, die die Gesellschaft als normal ansieht (immernoch, leider)


Hallo liebste Leserin, hallo liebster Leser,

in unserer modernen Gesellschaft sind alle Menschen schön zivilisiert, sollte man meinen. Der eine achtet auf seinen nächsten, der gesunde Menschenverstand schaltet sich ein und wir meinen es im Grunde ja immer gut mit unseren Mitmenschen. Naja, so läuft es im echten Leben leider nicht!

Jeder von uns verhält sich manchmal „toxisch“ und verletzt so andere um sich herum. Umgekehrt wird auch jeder von uns immer wieder „Opfer“ von toxischem Verhalten. Und die Misere daran ist, dass es uns allen oft gar nicht auffällt, was wir „falsch“ machen, weil es als normal gilt, sich so zu verhalten.
Doch wenn wir nie anfangen zu hinterfragen, was wir da eigentlich tun, kommen wir als Gesellschaft nicht weiter! Wäre dies der Fall, fänden wir es heute noch ok, Menschen wegen ihrer Ethnik oder Religion auszugrenzen oder Lehrkräfte würden unsere Kinder im Unterricht immernoch mit Gürtel und Stock „disziplinieren“.

Um also aufzudecken, wie oft wir selbst mit uns oder unseren Mitmenschen „toxisch“ umgehen, oder wie oft wir selbst vielleicht akzeptieren, dass mit uns so umgegangen wird, habe ich hier die 9 Verhaltensweisen aufgelistet, die als normal gelten, aber definitiv toxisch und verletzend sind:

Was ist toxisches Verhalten? Was versteht man darunter?

Toxisches Verhalten bezeichnet Handlungen, Worte oder Muster, die schädlich für das Wohlbefinden anderer oder auch dich selbst sind. Es kann physische, emotionale oder psychologische Auswirkungen haben und manifestiert sich oft durch Manipulation, Missbrauch, Kontrolle oder abwertende Kommunikation. Toxische Verhaltensweisen untergraben ganz mies das Vertrauen, verursachen Stress und beeinträchtigen die psychische Gesundheit der Betroffenen. Sie treten in ganz verschiedenen Kontexten auf, einschließlich persönlicher Beziehungen, Arbeitsumgebungen, in der Familie als Dynamik und allgemein in sozialen Interaktionen. Solche Verhaltensweisen sind oft subtil und werden als normal angesehen, obwohl sie langfristig total schädlich sind!

9 garantierte Wege, dich + andere zu verletzen: „normales“ Toxisches Verhalten im Alltag

1) Emotionale Manipulation

Emotionale Manipulation wie Gaslighting oder Schuldzuweisungen, wird als normales Verhalten in Beziehungen ausgeübt, insbesondere in konfliktreichen oder ungleichen Machtverhältnissen. Diese Art der Manipulation kann ganz schön das Selbstwertgefühl und das Vertrauen des Partners untergraben und eine toxische Beziehungskultur fördern. Es ist wichtig, solche Verhaltensweisen zu erkennen und Grenzen zu setzen, um sicherzustellen, dass Beziehungen auf Respekt und gegenseitigem Verständnis basieren.
PS.: oftmals manipulierst du dich sogar emotional selbst, oder vielmehr übergehst innere Teile von dir. Auch das ist toxisch!


2) Passiv-aggressives Verhalten

Passiv-aggressives Verhalten wird oft fatalerweise als weniger konfrontativ angesehen als offensive Diskussionen, aber es kann ernsthaft toxisch für deine Beziehungen sein. Anstatt Probleme direkt anzusprechen, drücken wir unsere Wut oder Unzufriedenheit durch indirekte, verletzende Handlungen oder Bemerkungen aus. Dies führt zu Missverständnissen, Frust und einem Mangel an Vertrauen in die Erhlichkeit des anderen. Offene und ehrliche Kommunikation ist das a und o, um gesunde und konstruktive Beziehungen zu pflegen.


3) Ständiges Erreichbarsein

Mit der Verbreitung von Smartphones und digitalen Kommunikationsmitteln wird irgendwie von uns erwartet, dass wir ständig erreichbar sind – sei es für die Arbeit, Familie oder Freunde. Diese ständige Erreichbarkeit kann aber leider Erschöpfung und Stress führen, da es uns schwerfällt, uns vollständig zu entspannen und abzuschalten. Es ist so extrem wichtig, vor allem in unserem Zeitalter, bewusste Grenzen zu setzen und Zeiten einzuplanen, in denen wir offline sind, um unsere mentale Gesundheit zu schützen und unsere persönlichen Beziehungen zu pflegen.


4) Konfliktvermeidung um jeden Preis

Konflikte sind ein natürlicher Teil des Lebens, aber viele Menschen scheuen sie um jeden Preis, um Konfrontationen zu vermeiden. Dies kann jedoch zu ungelösten Problemen und einem angespannten Miteinander führen – und widerrum auch zu Passiv-Aggressivem Verhalten & Manipulation. Offene und ehrliche Kommunikation, auch wenn sie unangenehm ist, hilft ganz klar, Missverständnisse zu klären und herzlichere Beziehungen aufzubauen.


5) Emotionale Zurückhaltung

Viele Menschen (überwiegend Männer) wurden von Klein auf dazu erzogen, ihre Gefühle zu unterdrücken, insbesondere negative Emotionen wie Traurigkeit oder Wut. Dies kann aber zu emotionaler Isolation und psychischen Problemen führen – siehe all die Leute, die emotional so unterentwickelt sind, dass sie es selbst nicht einmal mehr merken. Es ist entscheidend, dass wir lernen, unsere Gefühle auszudrücken und gesunde Wege finden, mit ihnen umzugehen, anstatt sie zu verbergen – denn sonst kommen sie als ganz schön negaitve Verhaltensweisen und schlimmstenfalls psychische & seelische Krankheiten heraus.


6) Arbeit bis zum Burnout

In vielen Kulturen wird übermäßiges Arbeiten tatsächlich als Zeichen von Erfolg und Hingabe angesehen. Der Begriff „Hustle Culture“ hat sich etabliert und fördert die Idee, dass wir ständig produktiv sein müssen. Doch dies führt oft zu Burnout, gesundheitlichen Problemen und einer unausgeglichenen Work-Life-Balance, weil wir eben keine Maschinen sind. Lerne, Pausen zu machen, dir Zeit für dich selbst zu nehmen und Grenzen zu setzen, um langfristig gesund und glücklich zu bleiben – du bist zu wertvoll um dich kaputt zu schuften!


7) Ständiger Vergleich mit anderen

In der Ära der sozialen Medien vergleichen wir uns (ob bewusst oder nicht) ständig mit anderen. Ob es sich um das perfekte Leben von Influencern oder die beruflichen Erfolge unserer Freunde handelt – dieser meist nicht auf Tatsachen beruhende Vergleich kann unser Selbstwertgefühl erheblich schädigen. Wir sollten uns daran erinnern, dass das, was wir online sehen, oft nur die Highlight-Reels und nicht die Realität sind. Besserer Ansatz: Konzentriere dich auf dein eigenes Wachstum und die eigenen Ziele!


8) Übermäßiger Konsum von Nachrichten und Medien

In der heutigen Gesellschaft ist es eben normal, ständig mit Nachrichten und Medieninhalten konfrontiert zu sein, sei es durch Fernsehen, soziale Medien oder Nachrichten-Apps. Viele Menschen verbringen Stunden damit, die neuesten Schlagzeilen zu verfolgen, oft mit einem Schwerpunkt auf negative oder sensationelle Nachrichten. Diese übermäßige Informations-Flut kann leicht zu Angst, Stress und einem verzerrten Weltbild führen. Es ist wichtig, Medien bewusst und in Maßen zu konsumieren, um eine ausgeglichene Perspektive zu bewahren. Und ganz wichtig: deine eigene Meinung formt sich nicht aus dem, was die Medien dich glauben lassen wollen!


9) Emotionale Inauthentizität

Viele Menschen passen sich in zwischenmenschlichen Situationen an und zeigen nicht ihre wahren Gefühle oder Meinungen aus Angst vor Ablehnung oder Konflikten. Sie unterdrücken ihre Emotionen oder äußern sich nicht ehrlich, um dem anderen ja zu gefallen oder um Konfrontationen zu vermeiden. Diese emotionale Inauthentizität kann zu einer Entfremdung von sich selbst und anderen führen, da echte Verbindungen und authentische Beziehungen auf Ehrlichkeit und Offenheit beruhen sollten. Nimm dir deinen Mut zusammen und versuche einmal, einen ganzen Tag wirklich nur authentisch und ehrlich zu deinen Mitmenschen zu sein und sieh dann am Abend, wie leicht und gut du dich fühlst!


Es ist wirklich, wirklich wichtig, dass wir uns dieser toxischen Verhaltensweisen bewusst werden und aktiv daran arbeiten, sie zu ändern. Wer, wenn nicht wir?
Indem wir uns auf unser eigenes Wohlbefinden konzentrieren und gesunde Beziehungen pflegen + wichtig: authentisch leben, können wir ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen udn hören auf, Schmerz und emotionale Wunden zu verbreiten. Die Gesellschaft mag diese Verhaltensweisen als normal ansehen, aber wir haben die Macht, unsere eigenen Normen zu setzen und positive Veränderungen zu bewirken. Danke, dass du mitmachst!


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