10 hochinteressante Fakten über die Praxis (fast) jeden Tag Sex zu haben welche Gesundheitlichen Vorteile und Nachteile hat täglicher Geschlechtsverkehr? Wie wieder mehr Schwung ins Sexleben bringen und was macht tälich Sex mit Frauen und Männern

Aloha!
Schön, dass du dich zu meinem Format „10 hochinteressante Fakten über…“ verirrt hast. Hier findest du themenbezogene, kurz und knackig komprimierte Fakten. In diesem Beitrag geht aber speziell um:

Jeden Tag Sex haben, gesund oder ungesund?

Vielleicht habt ihr gerade eine Flaute im Bett oder einer von euch (in der Partnerschaft) wünscht sich viel mehr Sex als der andere.
Oder aber dir / euch als Paar ging es wie mir und ihr habt irgendwo einmal aufgeschnappt, dass häufiger / täglicher Sex irgendwelche Benefits auf euer Leben haben soll.

Naja, es gibt viele Meinungen und Ansichten zum Thema täglicher Sex. Hier sind 10 Fakten, die oft im Zusammenhang mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr diskutiert werden und überraschend positiv sind:

(PS.: hier geht es generell um Sex als Paar, also den stinknormalen Sex zwischen Liebenden. Klar, kannst du Sex auch außerhalb einer Partnerschaft haben oder sogar nur Solosex mit/ohne Toys usw… aber dieser Blogbeitrag fokussiert sich größtenteils auf Sex in einer Partnerschaft.)

1. Gesundheitliche Vorteile von täglichem Sex / Geschlechtsverkehr:

Sagen wir es mal so: Einige potenzielle gesundheitliche Vorteile, die mit regelmäßigem Sex in Verbindung gebracht werden können (vom großen Vergnügen für den ein oder anderen abgesehen) umfassen:

  • Stärkung des Immunsystems: Einige Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Sex die Produktion von Immunglobulin A (IgA) stimuliert, einem Antikörper, der das Immunsystem stärkt und den Körper vor Infektionen schützt.
  • Herz-Kreislauf-Gesundheit: Geschlechtsverkehr hilft super, den Blutdruck zu senken, den Cholesterinspiegel zu regulieren und das Risiko von Herzkrankheiten zu verringern. Und das sind eine Menge Benefits! Also hat das ganze „Geturne“ tatsächlich einen Trainings-Effekt!
  • Stressabbau und verbesserte Stimmung: Sexuelle Aktivität unterstützt die Freisetzung von Endorphinen und anderen Neurotransmittern, die für ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens sorgen können.
  • Schmerzlinderung: Sex kann außerdem die Freisetzung von Endorphinen und anderen schmerzlindernden Substanzen im Körper stimulieren, was bewirkt, Schmerzen zu lindern, einschließlich Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Muskelkater. (Wobei viele Frauen/Paare Sex während der Periode aussetzen. Je nach Belieben natürlich.)
  • Verbesserte Schlafqualität: Nach dem Orgasmus setzt der Körper Hormone frei, die Entspannung und Schläfrigkeit fördern, wie z.B. Prolaktin. Dadurch wird dein Schlaf tiefer und erholsamer.
  • Stärkere Beckenbodenmuskulatur: Regelmäßiger Sex stärkt die Muskeln im Beckenbodenbereich, was die Kontrolle über die Blase verbessern und sexuelle Funktionsstörungen wie erektile Dysfunktion oder vaginale Trockenheit verringern kann.

Also ran an die Wäsche!

2. Stressabbau im Zusammenhang mit häufigem / täglichem Sex

Täglicher Sex kann, richtig praktiziert, potenziell als eine Form des Stressabbaus dienen, aber dies ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der individuellen Beziehung zum Sex und der emotionalen Verbindung mit dem Partner, ist ja klar.
Stresskiller im Zusammenhang mit Sex im Überblick:

  • Freisetzung von Endorphinen: Während des Geschlechtsverkehrs werden Endorphine freigesetzt, die als natürliche Stressabbauhormone wirken. Diese Chemikalien fördern ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens.
  • Verbesserte Stimmung: Sexuelle Aktivität bewirkt die Freisetzung von Dopamin, einem Neurotransmitter, der mit Glücksgefühlen in Verbindung gebracht wird. Und wie wir wissen, sind wir in glücklichen Momenten eigentlich nie gestresst!
  • Intimität und Nähe: Täglicher Sex festigt die emotionale Bindung zwischen Partnern. Das Gefühl von Intimität und Verbundenheit kann als eine Form des Stressabbaus dienen, indem es das Gefühl von Einsamkeit und Isolation reduziert, was ein riesiger, passiver Stressverursacher in unserer modernen Welt ist, glaube mir!
  • Ablenkung vom Alltag: Sexuelle Aktivität ist natürlich auchAblenkung vom Stress und den Belastungen des Alltags. Während des Akts können Menschen oft im Moment leben und sich auf ihre Sinneserfahrungen konzentrieren, was den Geist beruhigt.
  • Verbesserte Schlafqualität: Wie oben geschrieben, schütten wir nach dem Sex Prolaktin aus – dies lässt uns wohlig einschlafen. Und was gibt es besseres gegen Stress, als eine feste Mütze voll Schlaf?!

Kklar ist, dass Sex nicht für jeden Menschen als Stressbewältigungsmechanismus geeignet ist. Einige Personen haben sogar Stress beim Thema Sex, etwa wegen Traumata oder schlimmen Erfahrungen, … oder haben einfach andere Präferenzen, um mit Stress umzugehen.


3. Verbesserte Schlafqualität durch gesteigertes Sexleben

Hier sind einige Punkte, die guten Schlaf nach Sex wissenschaftlich erklären:

  • Hormonelle Veränderungen: Während des Orgasmus und sexueller Aktivität werden verschiedene Hormone freigesetzt, darunter Oxytocin, Endorphine und Prolaktin. Diese Hormone haben eine entspannende und beruhigende Wirkung im Körper, die den Schlaf fördert.
  • Stressabbau: Sex kann, wie gerade schon erwähnt, Stress abbauen und die Sorgen des Tages vorübergehend vergessen lassen. Eine entspannte Geisteshaltung kann den Übergang in den Schlaf erleichtern und die Qualität des Schlafes verbessern.
  • Körperliche Erschöpfung: Sex ist eine Form körperlicher Aktivität, und körperliche Anstrengung kann dazu beitragen, den Körper zu ermüden und das Bedürfnis nach Erholung und Schlaf zu erhöhen. Ich meine, wer schläft nicht erschöpft ein, wenn er Bettsport betrieben hat?!
  • Psychologische Entspannung: Intime Momente mit dem Partner vermitteln definitiv ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Dies hilft zu relaxen!
  • Regelmäßigkeit und Routine: Wenn Sex zu einer regelmäßigen Routine wird, kann dies auch dazu beitragen, einen stabilen Schlafrhythmus zu etablieren. Ein vorhersehbarer Tagesablauf kann den Körper auf den Schlaf vorbereiten und die Schlafqualität verbessern, aber das muss man für sich persönlich testen und herausfinden.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass nicht jeder Mensch auf die gleiche Weise auf sexuelle Aktivität reagiert und dass die Auswirkungen auf den Schlaf von Person zu Person variieren können. Einige Menschen finden, dass Sex vor dem Schlafengehen entspannend ist und den Schlaf fördert, während andere möglicherweise sagen, dass es sie eher aufregt und ihren Schlaf stört. Daumenregel: hört auf euer Körpergefühl, der weiß es am besten.

4. Verbesserte Beziehung durch (fast) tägliches Techtelmechtel:

Hier sind einige Gründe, warum täglicher Sex zur Verbesserung einer Beziehung beitragen kann:

  • Intimität und Nähe: Sexuelle Aktivität fördert eine emotionale Verbindung und schafft ein Gefühl der Intimität zwischen den Partnern. Durch regelmäßigen Sex können Paare eine tiefere Bindung aufbauen und sich emotional näherkommen. Wer kaum oder nie Sex hat, kennt diese Ebene einer Verbindung wohl kaum …
  • Vertrauen und Offenheit: Der Akt des Sex wird zwangsläufig das Vertrauen zwischen den Partnern stärken, da er ein hohes Maß an Offenheit und Verwundbarkeit erfordert. Indem man sich gegenseitig vertrauen und sich in sexuellen Momenten öffnen, wird´s nur noch schöner! Ps.: hast du deinem Schatz während des Sex schonmal längere Zeit tief in die Augen geschaut? Sehr verbindend!
  • Kommunikation und Verbesserung der Beziehung: Regelmäßiger Sex erfordert oft eine offene Kommunikation über Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben. Durch die Diskussion von sexuellen Themen verbessern Paare also ihre Kommunikationsfähigkeiten.
  • Gemeinsame Interaktion und Zeit zu zweit: Täglicher Sex kann euch als Paar dabei helfen, Zeit miteinander zu verbringen und die Beziehung zu priorisieren. Wichtig!
  • Sexuelle Zufriedenheit: Eine erfüllende und befriedigende Sexualität ist häufig und für viele Paare ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Beziehung. Durch regelmäßigen Sex können Paare ihre sexuelle Zufriedenheit steigern und das gegenseitige Verlangen nacheinander aufrechterhalten.

Dennoch stimmt es natürlich, dass täglicher Sex nicht für jedes Paar die richtige Wahl ist und dass die Bedürfnisse und Vorlieben jedes Partners berücksichtigt werden sollten. Kommunikation, Respekt und gegenseitiges Verständnis sind ohne Frage entscheidend für eine gesunde und erfüllende Beziehung, unabhängig von der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs.

5. Sex als tagtäglicher Stimmungsaufheller:

  • Verbesserte Stimmung: Sexuelle Aktivität soll wie gesagt die Stimmung verbessern. Und das jeden Tag nur dadurch, dass ihr intim werdet, klingt doch schon mal nicht schlecht …

Diese Hormone schüttet man während dem Akt der Liebe aus:

  • Während des Geschlechtsverkehrs und sexueller Erregung werden verschiedene Hormone im Körper ausgestoßen. Zu den wichtigsten Hormonen gehören laut Wissenschaftlern:
  • Endorphine: Endorphine sind körpereigene Substanzen, die während des Geschlechtsverkehrs freigesetzt werden und Schmerzen lindern sowie ein Gefühl des Wohlbefindens und der Euphorie erzeugen.
  • Oxytocin: Oxytocin, oft als das „Bindungshormon“ bezeichnet, spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung von Vertrauen, Intimität und sozialer Bindung. Es wird während des Orgasmus und bei Haut-zu-Haut-Kontakt freigesetzt.
  • Prolaktin: Prolaktin ist ein Hormon, das nach dem Orgasmus freigesetzt wird. Es trägt zur Entspannung bei und kann dazu beitragen, dass man sich ruhig und schläfrig fühlt.
  • Dopamin: Dopamin ist ein Neurotransmitter, der mit Belohnung und Lust verbunden ist. Es wird während sexueller Aktivität freigesetzt und macht ein Gefühl der Befriedigung und des Vergnügens in uns.
  • Serotonin: Serotonin ist ein weiterer Neurotransmitter, der mit Stimmung und Wohlbefinden in Verbindung steht. Sex kann die Freisetzung von Serotonin im Gehirn signifikant erhöhen, was zu einer verbesserten Stimmung und einem allgemeinen Gefühl des Glücks führt.
  • Testosteron: Sowohl bei Männern als auch bei Frauen steigt der Testosteronspiegel während des Geschlechtsverkehrs an. Testosteron spielt eine wichtige Rolle bei der Libido und steigert das sexuelle Verlangen.

6. Stärkung deines Beckenbodens: Sex als Übung und Training

Das Beckenbodentraining ist ein wichtiger Aspekt der sexuellen Gesundheit und kann natüüüürlich durch Sex gestärkt werden. Der Beckenboden ist eine Gruppe von Muskeln, die das Becken unterstützen und eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Blase, Darm und sexueller Funktion spielen. Ein starker Beckenboden trägt bekannterweise zu einer verbesserten sexuellen Gesundheit bei, einschließlich besserer Orgasmusfähigkeit und Kontrolle.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sex dazu beitragen kann, den Beckenboden zu stärken:

  1. Orgasmus und Muskelkontraktionen: Während des Orgasmus ziehen sich die Muskeln im Beckenboden rhythmisch zusammen. Diese Kontraktionen stärken die Muskeln verbessern die Flexibilität des Beckenbodens.
  2. Verschiedene Sexpositionen: Bestimmte Sexpositionen erfordern eine bewusste Anspannung und Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur. Beim Anspannen und Entspannen dieser Muskeln während des Geschlechtsverkehrs trainieren sie.
  3. Kegel-Übungen während des Sex: Kegel-Übungen sind eine gezielte Methode, um den Beckenboden zu stärken. Hierbei versucht man bewusst, während des Sex die Beckenbodenmuskeln anzuspannen und zu entspannen. Teste es doch mal!
  4. Langsamer und bewusster Sex: Indem man den Geschlechtsverkehr verlangsamt und bewusster durchgeführt wird, kann man seinen Beckenboden besser spüren und anspannen.

7. Sex (täglich / häufig) als Weg zur spirituellen Erleuchtung

Die Verbindung zwischen Sex und Erleuchtung ist ein Thema, das in verschiedenen spirituellen Traditionen und philosophischen Ansätzen diskutiert wird. Hier sind einige Aspekte dieser Verbindung, die ich bisher gehört/gelesen oder getestet habe:

  1. Tantra: In einigen Formen des Tantra wird Sexualität als ein Weg zur spirituellen Erleuchtung betrachtet. Tantra lehrt die Vereinigung von Körper, Geist und Seele durch sexuelle Praktiken, die darauf abzielen, eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen und die göttliche Verbindung zu erfahren. Recherchiere gern einfach mehr darüber!
  2. Eros und Agape: In der griechischen Philosophie und christlichen Mystik wird zwischen zwei Arten der Liebe unterschieden: Eros, die leidenschaftliche und sinnliche Liebe, und Agape, die bedingungslose und spirituelle Liebe. Einige Philosophen und spirituelle Lehrer argumentieren, dass die Verschmelzung von Eros und Agape ein Weg zur spirituellen Erleuchtung ist.
  3. Körperliche und spirituelle Vereinigung: Einige spirituelle Traditionen glauben, dass die körperliche Vereinigung zweier Menschen eine symbolische Manifestation der Vereinigung mit dem Göttlichen ist.
  4. Selbsttranszendenz: Sexuelle Erfahrungen können Momente der Selbsttranszendenz und des Losgelöstseins von den Begrenzungen des Egos bieten. In diesen Momenten erleben Menschen ein Gefühl der Einheit mit ihrem Partner, der Natur oder dem Universum, das an spirituelle Erfahrungen grenzt.
  5. Transformation von Begierde: In einigen spirituellen Traditionen wird die Transformation von sexueller Begierde in spirituelle Hingabe als ein Weg zur Erleuchtung betrachtet. Anstatt sexuelle Begierde zu unterdrücken oder zu verurteilen, wird sie als eine Quelle der Energie betrachtet, die zur spirituellen Entwicklung genutzt wird.

Ich finde aber, dass die Verbindung zwischen Sex und Erleuchtung eine komplexe und individuelle Reise ist, die von persönlichen Überzeugungen, spirituellen Praktiken und Lebenserfahrungen geprägt ist. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zur spirituellen Erfüllung, und die Bedeutung von Sexualität in diesem Kontext kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Ps.: wenn dich dieses Thema triggert, kannst du dich mit deiner Sexualität gern näher beschäftigen, denn Sex und Traumata haben viele gemeinsame Ursachen, die auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich sind.

8. Sex stärkt dein Selbtwertgefühl und dein Selbstvertrauen

  • Steigerung des Selbstwertgefühls: Ein erfülltes Sexualleben boostet das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein, insbesondere wenn beide Partner die sexuelle Erfüllung und Befriedigung erleben.
  • Körperliches Wohlbefinden: Regelmäßiger Sex kann auslösen (erfahrungsgemäß!), dass man sich in seinem Körper wohl fühlt und viel besser weiß, was welche Reize erzeugt.
  • Bestätigung und Akzeptanz: Regelmäßiger Sex kann dein persönliches Gefühl der Akzeptanz und Bestätigung verstärken. Mal ehrlich, nichts fühlt sich so gut an wie ein Liebesakt, den beide für vollends befriedigend befunden haben. Bestärkend wirkt das Wissen, dass man von seinem Partner begehrt wird und dass die sexuellen Bedürfnisse erfüllt werden.
  • Intime Verbindung: Das Gefühl, sich emotional und körperlich nahe zu sein, kann das Selbstbewusstsein stärken, da man sich geliebt und geschätzt fühlt, was eines der wichtigsten Attribute zur Selbstliebe und zu einem starken Selbtwertgefühl ist.
  • Sexuelle Erfahrung und Selbstwahrnehmung: Durch regelmäßigen Sex kann man seine eigenen sexuellen Vorlieben und Wünsche besser kennenlernen + Reize und Grenzen besser verstehen. Das Verständnis der eigenen sexuellen Bedürfnisse und die Fähigkeit, diese mit einem Partner zu kommunizieren und zu erfüllen, müssen das Selbstbewusstsein ebenso herausfordern und stärken sie somit schlussendlich.

9. Sexuelle Energie und Kreative Energie sind im Grunde gleich – täglicher Sex als Inspirationsquelle für mehr Lebenstiefe

  • Die Wellen sexueller Erregung bis hin zum Höhepunkt unterscheiden sich nicht von der kreativen Energie, die wir haben, wann immer wir schöpferisch aktiv werden. Viele Künstler und anderweitig kreative Menschen fließen in einer Welle der kreativen Energie, die mit sexueller Aufladung verschmilzt.
  • Inspiration: Viele Künstler und Schriftsteller finden in der Intimität und Leidenschaft ihrer Beziehungen Inspiration für ihre kreativen Werke und eines der größten Lebensthemen bei uns Menschen ist immerhin die Anziehungskraft zu anderen Menschen. Kein Wunder, dass duch sexuelle Anziehungskraft viel Kunst entsteht.
  • Die Kraft des Erschaffens: ganz spirituell gesehen, ist reine sexuelle Energie die Urform für das Erschaffen von allen Lebensformen und allem, was existiert. Nur, wo Sex ist, ist Leben. Kein Wunder also, dass uns Sex lebendig macht und unsere inneren Säfte und Kräfte anregt.

10. Durch häufigen Sex zu mehr Körperbewusstsein und Findung deiner eigenen Grenzen / Vorlieben

Sex im Zusammenhang mit den eigenen Grenzen bezieht sich auf die Wichtigkeit, persönliche Grenzen zu kennen, zu respektieren und zu kommunizieren, wenn es um sexuelle Aktivitäten geht. Täglicher / häufiger Sex bringt dich zwangsläufig dazu, deine Grenzen auszuweiten, neu zu entdecken und auch deine Vorlieben immer wieder neu zu erforschen. Ps.: viele Grenzen und Vorlieben ziehen sich durch unseren Charakter auch im „echten Leben“ hindurch.

  1. Selbstbestimmung und Autonomie: Jeder Mensch hat das Recht, über seinen eigenen Körper und seine sexuellen Handlungen zu bestimmen. Häufiger Sex macht uns bewusster, welche sexuellen Handlungen man möchte und welche nicht.
  2. Klare Kommunikation: Offene und ehrliche Kommunikation mit einem Partner über sexuelle Vorlieben, Grenzen und Bedürfnisse ist entscheidend. Es ist wichtig, klar und deutlich zu kommunizieren, was man möchte und was nicht, und sich gegenseitig zu respektieren. Dies ist einer der größten Lernprozesse, wenn man täglich / oft Sex hat.
  3. Mehr Respekt vor Einvernehmlichkeit: Einvernehmlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil jeder sexuellen Begegnung. Beide Partner müssen freiwillig und aktiv zustimmen, an sexuellen Handlungen teilzunehmen, und das Recht haben, die Zustimmung jederzeit zurückzuziehen.
  4. Grenzen können variieren: Es ist elementar, sich selbst zu erlauben, flexibel zu sein und die eigenen Grenzen anzupassen, wenn sich die Umstände ändern.
  5. Grenzen respektieren: Es ist ebenso wichtig, die Grenzen des Partners zu respektieren und zu akzeptieren. Druck, Zwang oder Manipulation, um sexuelle Handlungen zu erzwingen, sind inakzeptabel und können zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. All dies wird einem erst bewusst, wenn Sex zu einer alltäglichen Praxis wird und nicht bei einem halbjährlichen Quickie.

Abschließend: aber hat es auch Nachteile, jeden Tag Sex zu haben?

Obwohl Sex viele gesundheitliche und emotionale Vorteile bietet, muss es auch einige potenzielle Nachteile haben, wenn es in übermäßigem Maße oder unter bestimmten Umständen praktiziert wird. Hier sind einige mögliche Nachteile, die ich für nicht unbeachtlich halte:

  1. Physische Erschöpfung: Bei manchen Menschen kann täglicher Sex zu körperlicher Erschöpfung führen, insbesondere wenn er mit anderen Anforderungen des Lebens wie Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen konkurriert. Und wenn man „währenddessen“ wegschnarcht, belastet das die Freude daran doch erheblich.
  2. Verletzungsgefahr: Bei zu häufigem oder intensivem Sex besteht das Risiko von Verletzungen, insbesondere im Bereich der Genitalien. Diese können von leichten Reizungen bis hin zu ernsthafteren Verletzungen wie Rissen oder Prellungen reichen. Auch Pilzinfekte und ähnliches drohen, wenn man da zu viel rum“spielt“, mit Speichel oder dreckigen Händen usw.
  3. Druck in der Beziehung: Ein tägliches Sexritual kann selbstverständlich zu Druck in einer Beziehung führen, insbesondere wenn ein Partner weniger Interesse an häufigem Sex hat als der andere. Dies wird zu Spannungen und Konflikten führen, welche wiederrum die Lust aufeinander weiter sinken lässt.
  4. Verminderte Lust: Bei einigen Menschen kann häufiger Sex auch so zu einer Abnahme der sexuellen Lust führen. Das ständige Gefühl, Sex haben zu müssen, kann den natürlichen Fluss der sexuellen Anziehung stören und zu einer Verringerung des sexuellen Verlangens führen. Zumal gerade Frauen Zyklusbedingt Hochs und Tiefs in ihrer Sexlust erleben, die es nicht zu unterdrücken gilt. Wer gerade (auch hormonbedingt / wegen der Periode usw.) keine Lust auf Sex hat, sollte sich meiner Meinung nach da unter keinen Umständen zu zwingen.
  5. Psychische Belastung: Für manche Menschen kann der Druck, täglich Sex zu haben, psychisch belastend sein und zu Stress, Angst oder Depressionen führen, was glasklar ein No-Go ist. Schlimm ist dies auch, wenn Versagensängste dazukommen, weil man sich als „nicht gut genug im Bett“ hält.
  6. Reduzierte Qualität des Sex: Die Qualität des Sex könnte auch abnehmen, wenn er zu einer Pflicht oder Routine wird, anstatt eine Quelle der Freude und Intimität zu sein. Dies führt schlimmstenfalls eben zu einer Abnahme der Zufriedenheit und des Vergnügens im Zusammenhang mit sexuellen Aktivitäten, was wir ja schließlich nicht wollen.

Also, ich finde, dass die Auswirkungen von täglichem Sex von verschiedenen Faktoren wie Gesundheit, Beziehungsstatus, sexuellen Vorlieben und Lebensumständen abhängen. Eine offene Kommunikation mit dem Partner und ein gesundes Gleichgewicht zwischen sexuellen Aktivitäten und anderen Lebensbereichen sind entscheidend, um ein erfülltes und befriedigendes Sexualleben zu führen.

Aber manchmal erzeugt nur die Kommunikation darüber, ein solches Täglich-Sex Ritual einzuführen, wenn auch nur für eine Woche, tolle positive Erfahrungen.
Ich würde sagen, denkt darüber nach und sprecht mit eurem Partner, wie und ob das etwas (wenn auch nur begrenzt auf kurze Dauer) das was für euch ist!