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Hallo liebster Leser, hallo liebste Leserin,

Sich bewusst und langfristig auf vegane Ernährung einzustellen, basiert auf der Überzeugung, dass es ethisch, ökologisch und gesundheitlich sinnvoll ist, tierische Produkte zu meiden. Ich selbst lebe im 10. Jahr vegan und kann diese Entscheidung zu 100% als wertvoll und richtig für mich abhaken. Doch abgesehen von der persönlichen Meinung, welche Fakten sprechen denn dafür (wenigstens zeitweise) das gute alte Fleisch hinter sich zu lassen und stattdessen herbivore Ernährung in Betracht zu ziehen?
Hier sind zehn Tatsachen:

#1 Ethik und Tierwohl – was Veganer sehen:

Der Verzicht auf tierische Produkte reduziert die Nachfrage nach Tierausbeutung und Tierleid. In der industriellen Landwirtschaft werden Tiere oft unter Bedingungen gehalten, die ihrem natürlichen Verhalten und ihren Bedürfnissen nicht im Geringsten entsprechen. Im Gegenteil – ein Fleischesser, der nur einen einzigen Tag die Arbeit auf einem Massentierhaltungs-Schlachthof verrichten müsste, würde wahrscheinlich vor lauter Schock, Ekel und Panik nie wieder ein Stück Fleisch anfassen.


#2 Spirituelle Schwingungen, die dem Körper schaden bei Fleischkonsum:

Indem du Nahrungsmittel meidest, die mit Medikamenten- und Schadstoffrückständen aus der Tierhaltung belastet sind, wird dein Geist zunächst so schnon klarer. Der bewusste Verzicht bietet dir außerdem ein gutes Gewissen und befreit dich von der Sorge um die Herkunft deiner Nahrung. Die sogenannte „kognitive Dissonanz“ zwischen dem Konsum tierischer Produkte und dem Wissen über die unhaltbaren Produktionsbedingungen kann unterbewusst belastend sein und die Entfaltung deines vollen Potenzials behindern. Gleichzeitig ist alles Energie – alles schwingt auf einer bestimtmen Frequenz. Und auch wenn viele Menschen das nicht wissen, hat ein Stück Fleisch auch nach dem Tod noch sehr viele negative „Schwingungen“ durch den Terror, den Widerstand beim Töten und den Schmerz, da ein Tier ein Nervensystem besitzt und all die Angstgefühle (Todesangst, Schmerzen, unwürdige Abschlachtung) in den Zellen seines Körpers speichert.


#3 Umweltschutz (Emmissionen) bei veganem Lebensstil:

Die Produktion tierischer Produkte trägt signifikant zur Umweltverschmutzung, zum Klimawandel und zur Ressourcenausbeutung bei. Die Viehzucht ist für einen beträchtlichen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, führt zu Entwaldung und Landdegradation und verbraucht große Mengen an Wasser und Futter. Veganismus ist eine effektive Möglichkeit, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Wer auf Fleisch verzichtet, spart laut www.sueddeutsche.de knapp ein Viertel der Treibhausgase ein, die ein Mensch mit seiner Ernährung verursacht. Bei Veganerinnen und Veganern beträgt die Einsparung bereits über 53 Prozent. Heißt: Wer vom vegetarischen zum veganen Essen wechselt, kann seine Klimabilanz nochmals deutlich aufpolieren.


#4 Gesundheitliche Vorteile des Vegan-Seins:

Eine ausgewogene vegane Ernährung kann zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. Studien zeigen, dass sie das Risiko für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebsarten und Fettleibigkeit reduzieren kann. Veganismus fördert den Verzehr von Obst, Gemüse, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten, was eine Fülle von Nährstoffen und Antioxidantien liefert. Wichtig ist die Vielfalt und Nährstoff-Dichte deiner Ernährung. Ein Veganer kann sich auch tagtäglich von Weißbrot mit veganer Margarine und Gummibärchen ohne Gelatine ernähren, oder von frittierten Pommes im Sonnenblumenöl – pflanzlich ist nicht gleich pflanzlich. Dennoch: Die im British Medical Journal vorgestellten Ergebnisse belegen, dass erwachsene Veganer ein um rund 22 % niedrigeres Risiko für koronare Herzkrankheiten (Herzinfarkt) aufweisen als Mischköstler. Und laut einer Studie aus Großbritannien ist das Risiko von vegan lebenden Menschen, an Krebs zu erkranken, im Vergleich zu regelmäßigen Fleischesser:innen um 14 Prozent reduziert, ohne irgendwelche anderen Anstrengungen zur Prävention von Herzinfarkten.


#5 Globale Ernährungssicherheit durch Veganismus:

Die weltweite Fleischproduktion erfordert große Mengen an Getreide und Wasser, die zur direkten menschlichen Ernährung genutzt werden könnten. Indem man sich für eine pflanzliche Ernährung entscheidet, trägt man dazu bei, die Ressourcen gerechter zu verteilen und die Ernährungssicherheit für alle zu verbessern.
Allein die Wassermenge zur Produktion tierischer / veganer Lebensmittel schlägt sehr deutlich ins Gewicht:


6# Reduzierung von Antibiotikaresistenzen bei Fleischessern:

Die routinemäßige Verwendung von Antibiotika in der Tierhaltung zur Krankheitsprävention und Leistungsförderung hat zu einem Anstieg von antibiotikaresistenten Bakterien geführt, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken für Mensch und Tier führt. Veganismus hilft, den Bedarf an solchen Praktiken zu verringern, da du einfach bei Pflanzen keine Antibiotiken mitessen musst und so dein Körper die Medikamente bei Verabreichung noch nicht überkonsumiert und sich resistent gemacht hat.


#7 Vermeidung von Tierkrankheiten ohne Fleischkonsum:

Der Konsum von tierischen Produkten birgt das Risiko, Krankheiten zu übertragen, die von Tieren auf Menschen übergehen können, wie z.B. Salmonellen, E. coli und verschiedene Arten von Influenzaviren. Die meisten Tierkrankheiten, die auf den Menschen übertragen werden können (auch als Zoonosen bezeichnet), haben ihre Ursache oft in den Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden. In der industriellen Tierhaltung, in der Tiere oft unter engen, stressigen und unhygienischen Bedingungen gehalten werden, ist das Risiko einer Krankheitsübertragung besonders hoch. Veganismus reduziert die Exposition gegenüber solchen Krankheitserregern und trägt so zur öffentlichen Gesundheit bei. Mehr darüber erfahren? Google gerne einfach.


#8 Erhalt der Biodiversität durch Veganismus:

  1. Weniger Landnutzung: Die Viehzucht ist eine der Hauptursachen für die Entwaldung und Umwandlung natürlicher Lebensräume in Agrarflächen. Durch den Verzicht auf tierische Produkte ist die Nachfrage nach Weide- und Anbauflächen reduziert, was wiederum den Druck auf empfindliche Ökosysteme verringert und die Artenvielfalt schützt.
  2. Erhaltung von Lebensräumen: Die Intensivierung der Viehzucht führt zur Zerstörung natürlicher Lebensräume, die wichtige Rückzugsgebiete und Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten darstellen. Veganismus trägt dazu bei, die Zerstörung dieser Lebensräume zu verlangsamen und die verbleibenden Ökosysteme zu erhalten.
  3. Weniger Artenverlust: Die industrielle Landwirtschaft, einschließlich der Viehzucht, ist eine der Hauptursachen für den Verlust an Biodiversität und das Aussterben von Arten. Der Anbau von Futtermitteln für Nutztiere führt oft zur Monokultur und zum Verlust von vielfältigen Ökosystemen. Durch den Verzicht auf tierische Produkte kann dieser Verlust verringert werden, da weniger Land für den Anbau von Futtermitteln benötigt wird.
  4. Weniger Umweltverschmutzung: Die Viehzucht trägt zur Umweltverschmutzung durch Pestizide, Düngemittel und Abfälle bei. Durch den Verzicht auf tierische Produkte kann die Belastung von Böden, Gewässern und Luft verringert werden, was sich positiv auf die Biodiversität auswirkt.
  5. Schutz gefährdeter Arten: Einige Tierarten sind vom Aussterben bedroht, weil sie direkt oder indirekt von der Viehzucht betroffen sind. Zum Beispiel wird die Jagd auf Raubtiere oft gefördert, um Weidetiere zu schützen. Durch den Verzicht auf tierische Produkte hilfst du, gefährdete Arten zu schützen, indem du den Druck auf ihre Lebensräume reduzierst.

#9 Soziale Gerechtigkeit und veganer Lifestyle:

Die Fleischindustrie ist oft mit sozialen Ungerechtigkeiten verbunden, einschließlich schlechter Arbeitsbedingungen und niedriger Löhne für Arbeiter in Schlachthöfen und Tierfarmen. Veganismus unterstützt eine gerechtere und ethischere Arbeitspraxis entlang der gesamten Nahrungsmittelproduktionskette. Hierbei können allerdings auch viele andere Lebensmittel betrachtet werden – Kakao, Avocados, etliche pflanzliche Lebensmittel und ihre Ernte/Anbaubedingungen. Dieser Punkt ist eher auch dazu da, allgemein das Wohl aller Mitmenschen zu fördern, egal, wo sie sind und was sie produzieren. Denn wenn wir in unseren westlichen Ländern etwas essen, denken wir so gut wie nie über all die Hände nach, durch die unser Essen zuvor gewandert ist.

#10 Persönliche Ethik und Selbstreflexion bei Veganern:

  1. Mitgefühl für alle Lebewesen: Veganismus basiert oft auf einem tiefen Mitgefühl für Tiere und das Streben, ihr Leiden zu minimieren. Durch die Anerkennung der Empfindungsfähigkeit und des Wertes aller Lebewesen entscheiden sich Veganer bewusst dafür, Tierprodukte zu meiden und ihre Ernährung sowie ihren Lebensstil entsprechend anzupassen.
  2. Bewusste Entscheidungsfindung: Veganismus erfordert eine bewusste Entscheidungsfindung, die oft durch Selbstreflexion und kritische Überlegungen geprägt ist. Veganer setzen sich mit den Auswirkungen ihres Handelns auf Tiere, Umwelt und Gesellschaft auseinander und reflektieren ihre eigenen Werte und Überzeugungen in Bezug auf diese Themen. Veganer tendieren dazu, hoch empathisch und intellektuell höhergestellt zu sein.
  3. Verantwortungsbewusstsein: Veganer übernehmen Verantwortung für ihre Handlungen und deren Auswirkungen auf andere Lebewesen und den Planeten. Sie erkennen an, dass ihre Entscheidungen Konsequenzen haben und streben danach, im Einklang mit ihren ethischen Überzeugungen zu leben. Wer diese Werte überall in seinem Leben vertritt, wird häufiger Erfolg haben.
  4. Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen: Veganismus erfordert oft eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und Erwartungen in Bezug auf Ernährung, Kultur und Konsumverhalten. Veganer hinterfragen diese Normen und streben nach alternativen Ansätzen, die im Einklang mit ihren ethischen Überzeugungen stehen. Sie sind keine reinen Opfer ihres Essenstriebs sondern stehen mit liebevoller Selbstkontrolle über einfachen Impulsen.

Leichte Wege, weniger Fleisch zu essen und tageweise vegan zu leben:

Danke für´s Lesen! Selbst wenn du dich gegen einen veganen Lebensstil entscheidest (oder wenigstens vegetarisch), so challenge dich doch mit einem veganen Tag pro Woche, oder einem veganen Monat!
Oder versuche einfach, jede 2. Fleischmahlzeit mit durch eine vegane Mahlzeit auszutauschen. Oder teste dich durch´s Fleischfrei-Regal im Supermarkt, vielleicht schmeckt dir irgendwas erstaunlicherweise super gut?

Und eventuell merkst du manchmal auch innerlich beim Essen von Fleisch schon, welch unbewusste Entscheidung es ist, immer direkt dazu zu greifen, weil es einfach so eine tief verankerte Gewohnheit ist … aber es ist immer gut, sich zu hinterfragen und Gewohnheiten zu brechen, so altert man bekannterweise auch langsamer 😉

Ich und Millionen von Tierseelen danken dir für etwas mehr Bewusstheit im Umgang mit Fleisch-Erzeugnissen!