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7 Anzeichen, dass du deine persönlichen Grenzen immer wieder mit den Füßen trittst

Hallo liebste Leserin, hallo liebster Leser,

ich freue mich sehr, dass du diesen Blogbeitrag liest – dies bedeutet, dass es dir langsam klar wird, dass du dir erstens nicht alles gefallen lassen musst – und zweitens, dass du dich selbst lieben und respektieren musst, wenn du im Leben wirklich zufrieden sein willst und vorankommen möchtest.

Und wenn du auf diesen Blogbeitrag geklickt hast, so gehe ich davon aus, dass du eine Person mit viel zu wenigen Grenzen bist – oder aber dass du sie unbewusst immer wieder von anderen Personen überschreiten lässt. Welche Anzeichen darauf hindeuten, dass du dringend deine Grenzen respektieren und setzen musst, kannst du hier lesen.

Grundlegendes: Weshalb ist Selbstliebe so wichtig?

Denke mal darüber nach:

Kann ein Mensch, dessen tiefen Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche unerfüllt sind, anderen helfen, die ihren zu erfüllen?
Kann ein kranker Mensch anderen Kranken besser helfen, zu genesen?
Kannst du arm sein und anderen damit helfen, ihren Reichtum zu erlangen?
Kannst du dich vernachlässigen und anderen damit besser zeigen, wie ein glückliches Leben funktioniert?

Eigentlich nicht, oder?
Wir haben nur gelernt, dass es immer andere Prioritäten gibt als die, die uns unser innerer Kompass zeigen will. Wir haben gelernt, dass es nie g e n u g ist, was wir tun / haben oder wissen, um uns endlich die Fürsorge zu schenken, die wir so dringend benötigen – ohne Grund, ohne Konditionen, ohne dass sie „verdient“ wurde.

Grenzen und Selbstliebe würdigen bedeutet, auf den richtigen Weg zu kommen

Sobald unsere eigenen Bedürfnisse, Wünsche, persönlichen Grenzen und innigsten Sehnsüchte von uns anerkannt und verstanden wurden und wir nicht mehr gegen unsere (negativen und positiven) Gefühle kämpfen, finden wir den Weg unseres Herzens von ganz allein – oder besser gesagt steigen wir von selbst auf zu unserem Selbstbewusstsein, wenn wir die Sandsäcke fallen lassen, die unserem wahren, besten Selbst den Auftrieb verwehrten.

Vorsicht: 7 Anzeichen, dass du deine persönlichen Grenzen immer wieder mit den Füßen trittst!

#1 Du verteidigst dich nicht, wenn jemand schlecht mit dir umgeht

Dieses Phänomen kenne ich selbst nur zu gut – es scheint in dem Moment, in dem eine Person schlecht mit einem selbst umgeht gar nicht richtig zu sein, sich zu wehren, zu verteidigen oder sich schlichtweg ungekränkt zu äußern. Ein schlichtes „Also mit mir kannst du so nicht umgehen“ würde natürlich schon reichen, um die eigenen Grenzen zu setzen, doch wenn du noch nicht in der Position bist, dich selbst genug zu schätzen, um solche Aussagen zu treffen, hast du noch ein wenig Selbstliebe-Arbeit vor dir!

#2 Du verschwendest deine Zeit mit Nichtigkeiten für andere

Jemand bittet dich kurz um einen Gefallen und obwohl du selbst auf dem Weg zu einem Termin bist, machst du wohl oder übel, was dir aufgetragen wurde? Jemand jammert dich über Stunden hiniweg voll und innerlich bist du selbst schon ganz down, du weißt aber nicht, wie du eine gesunde Grenze setzen sollst? Du vergeudest Zeit mit jemanden, den du eingentlich überhaupt nicht richtig leiden kannst? Mache dir bitte bewusst, dass deine Zeit auf der Erde begrenzt ist und es dir wirklich zusteht, sie so einzuteilen, wie sie dir am meisten Freude bereitet. Du bist niemandem etwas schuldig!

#3 Du fühlst dich schuldig, wenn du dir Zeit für dich nimmst

Es fühlt sich für dich komplett falsch oder irgendwie unnatürlich an, einen „Me-Day“ einzulegen, bei dem du einfach nur das tust, wonach dir ist? Du setzt dich selbst während der Arbeit nicht einfach mal 10 Minuten in die Sonne, weil du denkst, du kannst dir diese Auszeit nicht zugestehen? Einen Termin beim Friseur nimmst du nur aus praktischen Gründen wahr und nicht, weil du dir selbst etwas Gutes tun willst? Die Kids müssen für die Schule bereit gemacht werden, deswegen nimmst du dir keine 10 Minuten Zeit für ein kleines Morgen-Stretching?
Bitte, fange an dich selbst als eine deiner Prioritäten zu sehen, du bist es wert!

#4 Du sagst ja, wenn du innerlich eigentlich nein meinst

Es ist dir vielleicht nicht wirklich bewusst, aber seine eigene Intuition und Meinung immer wieder zu übergehen und ja zu sagen, wenn du ganz klar nein meinst, grenzt an Selbstmisshandlung. Drastisch ausgedrückt, aber es ist schlichtweg einfach nicht möglich, dass du die richitgen Entscheidungen im Leben triffst, wenn du nicht nach deiner eigenen Meinung handelst. Wenn du ja sagst, aber nein meinst, bist du völlig unauthentisch und eine fehlende persönliche Grenze wie diese ist ein garantiertes Rezept zu seelischem Schmerz, Depression, Selbstzweifel und mehr! Sage, was du meinst und stehe dazu.

#5 Du teilst viel mehr mit anderen als dir guttut

Dein Nachbar braucht dringend Mehl und du gibst ihm deine letzte Packung, obwohl du selbst eigentlich später Mehl gebraucht hättest – oder du hilfst und hilfst und hilfst jemandem, ohne deine eigenen Energiereserven aufzufüllen und dich zu erholen. Oder du lässt Arbeit auf dich abladen, um später festzustellen, dass du deine eigenen Aufgaben nicht erledigen kannst. Du gibst einem brummigen Bettler dein ganzes Kleingeld, weil du einen Konflikt scheust … Kurz gesagt, du lässt dich manchmal einfach ausnutzen. Hier spielt auch wieder deine Unfähigkeit, nein zu sagen, hinein.

#6 Du zeihst kontrollsüchtige oder sehr dominante Menschen geradezu an

Wenn du dich je wundern solltest, weshalb viele deiner sozialen Kontakte (sei es Freunde, Familie, Bekannte, Kollegen …) aus dem gleichen Typ Mensch zu bestehen scheinen, so liegt das womöglich einfach daran, dass du der passende Deckel zu soziopathisch veranlagten Typen bist – du lässt von dir nehmen, was diese Menschen nehmen wollen. Sobald du deine Grenzen zu setzen beginnst, wirst du merken, wie diese Menschen ganz natürlich von dir schwinden und immer weniger Menschen in deinem Umfeld diesem Typ entsprechen.

#7 Du hast toxische, ungesunde Beziehungen

Dieser Punkt ähnelt dem Punkt zuvor – hier meine ich aber eher die romantscihe Beziehung. Immer wieder wirst du von Narzissten oder emotional kalten Menschen angezogen, die dir noch mehr das Gefühl vermitteln, was in dir sowieso schon schwelgt: „ich bin es nicht wert, dass man auf meine Grenzen und Bedürfnisse achtet“. Auch hier gilt: sobald du selbst anfängst, deine Grenzen zu setzen und zu achten, wirst du nicht mehr wie magisch von dieser Art von „Partnern“ angezogen.


Konntest du eine oder mehrere Punkte mit „Oh, das bin voll ich“ bejahen? Dann finde ich, ist es wahrhaft Zeit, dass du dich mit dir selbst und deiner fehlenden Selbstliebe auseinandersetzt! Glaube mir, es lohnt sich sehr!


Es gibt ein Buch, das ich zum Thema Selbstfindung persönlich sehr empfehlen kann, weil es auch mir extrem geholfen hat, meine eigenen Schatten zu verstehen und alte Traumata in mir aufzulösen, um aktiv in die Richtung meiner Freude und Selbstliebe zu gehen:

Teal Swan: Den Schatten umarmen – Verletzungen der Seele heilen

Klappentext: Teal Swan überlebte jahrelangen Missbrauch durch ein Sektenmitglied, bevor sie im Alter von 19 Jahren ihrem Peiniger entkommen konnte und ihren persönlichen Heilungs- und Transformationsprozess in die Wege leitete. In diesem Buch nimmt sie die Leser mit auf diese Reise der Heilung und Befreiung – eine Möglichkeit für alle traumatisierten Menschen, sich selbst wieder zur Ganzheit zu führen und die Blockaden der Vergangenheit ebenso wie die Angst vor der Zukunft zu überwinden. Aufbauend auf ihren großen außersinnlichen Fähigkeiten sowie Aspekten der Arbeit mit dem inneren Kind und der Schattenarbeit, hat Teal Swan einen revolutionären 18-Schritte-Prozess zur Heilung jeglicher Verletzungen aus der Vergangenheit, aber auch aktueller Probleme entwickelt. Nach dem Durchlaufen dieses ‚Completion‘-Prozesses genießen wir ein höheres Selbstwertgefühl und die Sicherheit, dass das Leben wieder gut werden kann.

HIER FINDEST DU DAS BUCH

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