Self Mobbing - negative Glaubenssätze Schaden in deinem Leben verursachen, steht außer Frage. Interessant ist nur, wie du aus der Ich bin nicht gut genug -Mentalität herausfindest und wie bewusst du die fol
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5 Lügen von dir an dich! – Glaube nicht alles, was dein Verstand dir sagt!

Hallo liebster Leser,

es ist auf den ersten Blick nicht immer bemerkbar, aber unser Verstand bindet sich gern an ungünstige Halbwahrheiten, die uns im Leben nicht wirklich voranbringen. Nahezu keiner ist verschont von der Tatsache, dass der eigene Verstand sich in alles einmischt und uns einen Streich spielt.

Dass unser Verstand / unser unterbewusster Geist dies tut, hängt oftmals mit Traumata und emotionalen Verletzungen in unserer Vergangenheit zusammen.
Es ist nachzuvollziehen, dass wir einige der Lügen, die uns unser Verstand auftischt, hinnehmen – dennoch sind sie nicht förderlich für unsere Persönlichkeitsentwicklung, unsere Resilienz und unser Lebensglück, denn sie gaukeln uns etwas vor, das uns zurückhält …

… die Sache mit den negativen Glaubenssätzen …

Es ist leider so, dass fast alle Menschen, die derzeit den Planeten Erde bewohnen, irgendwann angefangen haben, ihr innewohnendes Licht zu dimmen und ihre wahrhafte Stärke zurückzuhalten.

Dass deine negativen Glaubenssätze Schaden in deinem Leben verursachen, steht außer Frage. Interessant ist nur, wie du aus der „Ich bin nicht gut genug“-Mentalität herausfindest und wie bewusst du die folgenden 5 Lügen deines Verstandes entlarvst und sie in Frage stellst!


1. LÜGE:

Es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt, um

Also echt, der Verstand ist ein mächtiges Werkzeug, das uns helfen kann, Entscheidungen zu treffen und unsere Ziele zu erreichen. Allerdings kann er uns auch einschränken, indem er uns in eine Art Selbstzerstörungs-Modus versetzt. In diesem Modus glauben wir, dass wir noch nicht bereit sind, um unsere Träume zu verwirklichen. Wir warten auf den perfekten Zeitpunkt oder die perfekte Gelegenheit, anstatt mutig zu sein und uns selbst ins Spiel des Lebens einzubringen.

Fakt ist: es wird nie der perfekte, richtige, optimale, uneingeschränkt richtige MOMENT eintreffen. Es wird nie ein anderer Moment in deinem Leben kommen, an dem du dich allem je super gewappnet fühlst.

DO THIS: Wichtig ist nur, dass du deiner Intuition glaubst! Höre stärker auf die Stimme in dir, die dich zu neuen Wegen locken will. Spring einmal mehr über deinen Schatten, wenn ein Impuls dich leiten will. Nimm dir Mut und Selbstvertrauen, schöpfe aus deinen Vollen und wage es!


2. LÜGE:

Veränderungen im Leben sind nicht gut, sie sind gefährlich

… und die Erde ist eine Scheibe.

Es ist uns Menschen ganz rational gesehen klar, dass das Leben eine einzige große Reise der Veränderung ist. Aus Baby wird Greis, aus Frühling wird Winter. Der Mond verändert sich und Ebbe und Flut wechseln ständig umher.
Aus der Verliebtheit bildet sich eine reife Verbundenheit, Blüten gehen auf und verwelken.

Es gibt nichts im Leben, das nicht der Veränderung geweiht ist – umso unnatürlicher ist die Lüge unseres Verstandes, die uns sagen will, dass Veränderungen schlecht sind.

Veränderungen sind von Natur aus erst einmal neutral. Es kommt immer auf den Lauf der Veränderung an, auf den Neuzustand im Bezug zum Altzustand. Aber Veränderung im Leben ist unabdingbar, deswegen dürfen wir der Angst vor dem Unbekannten gerne mit etwas mehr Urvertrauen in das Gute im Leben begegnen.

DO THIS: Der einzige Grund, weshalb wir Veränderungen fürchten, ist, wir meinen zu wissen, dass die Veränderung etwas negatives für uns bereithält. Wir können nicht vertrauen, dass das Ungewisse, Unbekannte für uns positiv ist.
Fakt ist aber, dass wir das Neue, Unbekannte nicht kennen – deswegen können wir uns davor eigentlich nicht fürchten. Wir fürchten, was wir in das Neue, Unbekannte hineinprojezieren, und da muss angesetzt werden.

  • Woher kommt mein Misstrauen in die Zukunft?
  • Welche Konsequenzen fürchte ich bei dieser Veränderung?
  • Was fürchte ich zu verlieren?
  • Bin ich sicher im Leben?
  • Gibt es einen Gott / eine universelle, liebende Intelligenz, die mich führt?
  • Vertraue ich auf meine Instinkte?
  • Woran halte ich wirklich fest?

3. LÜGE:

Ein kleines bisschen mehr noch, dann reicht es …

Es ist so wichtig, sein Glück im jetzigen Moment zu suchen und einfach mal dafür dankbar zu sein, was du hast…

Denn das Streben nach immer mehr kann schnell in eine ungesunde und unglückliche Lebensweise führen. Wenn wir uns jedoch auf das konzentrieren, was wir bereits haben und was uns glücklich macht, können wir uns Zeit nehmen, um das Leben zu genießen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Vielleicht hast du eine liebevolle Familie, tolle Freunde oder einen erfüllenden Job. Es geht darum, diese Dinge zu schätzen und nicht ständig nach mehr zu suchen. Nur so können wir wirklich glücklich sein und unser Leben in vollen Zügen genießen. Also sei dankbar für das, was du hast und lebe im Moment.

DO THIS: Ertappe dich immer dabei, wenn du „nur noch ein kleines bisschen mehr“ machen willst, um ein spezielles Ziel zu erreichen und frage dich „würde ich das jetzt auch machen wollen, hätte es keine Auswirkung auf mein Ziel?“ So trainierst du dich auf eine Lebensweise, die auf Freude und deine Intuition gepolt ist und nicht auf ein „Der Esel jagt die Möhre“-Leben, bei dem du das Glück und die Erfüllung immer in der Zukunft anhimmeln musst.


4. Lüge

Ich lass´es bald bleiben, ganz bald! (oder auch: ich hab´ das im Griff)

Hand auf´s Herz – wie oft sind voreilige Vorsätze von dir schon über Board geworfen- und schlechte Gewohnheiten einfach Tag für Tag weitergelebt worden?

Diese Aufschieberei kann sich in verschiedenen Formen zeigen, wie zum Beispiel Ausreden, Ablenkungen oder sogar Lügen, weshalb es doch nicht jetzt wichtig ist, das ungewünschte Handeln loszuwerden.
Grund für die Aufschieberei bei schlechten Angewohnheiten oder Themen, die wir in unserem Leben ändern wollen, sind schlicht die Tatsache, dass wir das darunterliegende, meist emotionale Problem nicht erkannt haben und so die darüberliegende Gewohnheit einfach nicht beiseite schieben k ö n n e n.

Es hilft kein „morgen lass ich es aber“ oder „nur noch bis zum Wochenende“, denn mit der Ausrede deckt sich dein Verstand nur mit Argumenten ein, weshalb du das verdrängte Wurzelproblem nicht anschauen und auflösen musst.
Bestes Beispiel: Frustessen. Emotionales, übermäßiges oder sehr ungesundes Essen auf Stressbasis ist eine Gewohnheit, die man nicht einfach durch einen Vorsatz langfristig in den Griff bekommt … vielmehr muss der Auslöser (Trigger) erst einmal erkannt werden.

TO DO: Hier und Jetzt ist der einzige Zeitpunkt im Leben (immer, jeden Moment), in dem du dich mit dir und deinen Mechanismen zur Stressbewältigung und deren Ursprüngen beschäftigen kannst. Hier und jetzt kannst du beim nächsten Impuls innehalten und überlegen, welches wahre Bedürfnis hinter deiner Gewohnheit liegt und wie du das wahre Bedürfnis endlich stillen kannst … nur so lässt auch dein Verstand zu, dass du dich veränderst!


5. Lüge

Aber dafür kann ich doch nichts … (oder auch: ich bin hier machtlos)

Für deinen Verstand ist es immer ein Anliegen, Gut und Böse, Schuld und Schuldigen, Hell und Dunkel zu suchen und die Welt zu unterteilen. Es liegt ihm viel daran dir weis zu machen, dass du immer auf der einen- oder eben auf der anderen Seite agierst. (Normalerweise will dein Verstand dir sagen, dass du immer auf der Guten Seite bist, außer du hast selbstzerstörerische Anhaftungen).

Es ist allerdings eine fette Lüge, dass du für etwas „nichts kannst“ und somit weder Einfluss, noch Verantwortung übernehmen kannst.
Ja, möglicherweise kannst du als einzelnes Individuum nicht allzu viel dafür, dass die Politiker an der Macht sind, die eben gerade regieren … für Naturkatastrophen kannst du sachlich genommen auch nichts. Jedoch kannst du sehr wohl etwas dafür, wie du auf solche Situationen reagierst und wofür du als Persönlichkeit Verantwortung übernehmen willst.
Wer stumm bei Gewalttaten zusieht, ist sozusagen auch Mittäter – weshalb es nie stimmt, dass wir machtlos sind. In gewissen Situationen entziehen wir uns aus Bequemlichkeit unserer Macht, indem wir so tun, als hätten wir eben keine.

TO DO: Es geht nicht darum, Schuld zuzuweisen oder Gut und Böse zu definieren – es geht um deine Menschlichkeit und die Fähigkeit, das Richtige zu sehen, sagen, tun und fördern. Auch wenn du für etwas in deinem Leben „nichts kannst“, kannst du zumindest etwas für deinen Umgang mit der Situation und deiner Gewilltheit, Verantwortung zu übernehmen. Steh zu dir und deiner inneren Wahrheit!


Fazit: Du kannst, darfst und sollst sogar alles im Leben tun und erreichen, was du dir ersehnst! Du bist allemal fähig, deine limitierenden Glaubenssätze und Lügen deines Verstandes aufzudecken.
Das Leben ist ein stetiger Prozess, keiner ist vor Erfahrungen aller Art geschützt!
Sieh nur hinter die dir selbst gesteckten Mauern und erfahre, wie frei und kraftvoll du wirklich bist! Lasse dir nichts mehr von negativen Überzeugungen vorgaugeln, du bist wundervoll!


Es gibt ein Buch, das ich zum Thema Selbstfindung persönlich sehr empfehlen kann, weil es auch mir extrem geholfen hat, meine eigenen Schatten zu verstehen und alte Traumata in mir aufzulösen, um aktiv in die Richtung meiner Freude und Selbstliebe zu gehen:

Teal Swan: Den Schatten umarmen – Verletzungen der Seele heilen

Klappentext: Teal Swan überlebte jahrelangen Missbrauch durch ein Sektenmitglied, bevor sie im Alter von 19 Jahren ihrem Peiniger entkommen konnte und ihren persönlichen Heilungs- und Transformationsprozess in die Wege leitete. In diesem Buch nimmt sie die Leser mit auf diese Reise der Heilung und Befreiung – eine Möglichkeit für alle traumatisierten Menschen, sich selbst wieder zur Ganzheit zu führen und die Blockaden der Vergangenheit ebenso wie die Angst vor der Zukunft zu überwinden. Aufbauend auf ihren großen außersinnlichen Fähigkeiten sowie Aspekten der Arbeit mit dem inneren Kind und der Schattenarbeit, hat Teal Swan einen revolutionären 18-Schritte-Prozess zur Heilung jeglicher Verletzungen aus der Vergangenheit, aber auch aktueller Probleme entwickelt. Nach dem Durchlaufen dieses ‚Completion‘-Prozesses genießen wir ein höheres Selbstwertgefühl und die Sicherheit, dass das Leben wieder gut werden kann.

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